Taucheruhr - Ästhetik und Funktionalität

Erfüllte die Taucheruhr einst hauptsächlich einen funktionalen Zweck, so hat dieser heutzutage ein klein wenig an Bedeutung verloren, denn für viele Menschen ist die klassische Taucheruhr in der modernen Welt eher ein modisches Accessoire.

Die Taucheruhr ist eine druckfeste und wasserdichte Armbanduhr, welche speziell auf die Bedürfnisse von Tauchern zugeschnitten ist. Sie ist wasserdicht bis 200 Meter und mehr und dient dem Taucher zur Messung seiner Tauchzeit. Hierfür ist die Taucheruhr mit einem beweglichen Ring (Lünette) ausgestattet, der sich um das Ziffernblatt herum befindet und die Startzeit des Tauchgangs markieren kann.

Um die Auszeichnung 'Taucheruhr' zu bekommen, müssen die Uhren eine perfekte Wasserdichte aufweisen, eine klare Ablesbarkeit aus 25 cm Entfernung sowie einen Timer (Lünette) garantieren.

Bestens zum Tauchen geeignet sind Armbanduhren mit der Bezeichnung WR 200 – alles was darunter liegt ist lediglich zum Schnorcheln (WR 100) oder zum Schwimmen (WR 50) empfehlenswert.

Für den Taucher sind Taucheruhren enorm wichtig, damit er bei Ausübung der Sportart stets weiß, wie lang er schon unter Wasser ist und wie lang er noch unter Wasser bleiben kann. Und dies ist mit einer normalen Armbanduhr natürlich gar nicht möglich.

Nicht selten verfügen Taucheruhren über sogenannte Dekompressionstabellen, die dem Taucher helfen, richtig wieder aufzutauchen. Ab bestimmten Tiefen sind Dekompressionsstopps beim Auftauchen wichtig, damit keine Organe durch eine zu schnelle Druckabnahme geschädigt werden.

Die Taucheruhr hatt sich inzwischen auch als Modeobjekt etabliert und wird heute zudem im Alltag getragen. Durch hübsches Design, lebendige Farben und schöne Formen ist die Taucheruhr für viele Menschen ansprechend und attraktiv.